Regionaltreffen beim mare Verlag in Hamburg | Februar 2020

Buchwert Regionaltreffen mitten in der Hamburger Speicherstadt beim mare Verlag

Am 23. Februar lud die Verbundgruppe Buchwert zum mittlerweile traditionellen Regionaltreffen Nord nach Hamburg. Bei stürmischen Böen und Regen von Nordwest begrüßten Michael Rosch, Geschäftsführer, und Birgit Stegner, Regionalbetreuerin der Buchwert, gut 30 Buchhändler*innen beim mare Verlag in der historischen Speicherstadt.

Hochoben im vierten Stock, mit sicherem Blick auf Brücken und Fleete, begeisterte Verleger Nikolaus Gelpke die Anwesenden mit einem anekdotenreichen und kurzweiligen Vortrag zur über zwanzigjährigen Verlagsgeschichte, die ihren Anfangspunkt in der Gründung der Zeitschrift mare nahm und heute neben dem Buchverlag eine TV- und Radiosendung, das Künstlerhaus Villa Wentdorf sowie als neueste Errungenschaft ein Expeditionsschiff für Polarfahrten umfasst, das im Anschluss an die Veranstaltung live besichtigt werden konnte. In der Buchwelt ist der Verlag mit seinen Publikationen längst zum Leuchtturm avanciert und beglückt sein Publikum mit opulenten Bildbänden, faszinierenden Abenteuerreisen und klugen Erzählungen, die regelmäßig auf der Bestsellerliste landen. Einen wichtigen Anteil im Verlagsprogramm nimmt inzwischen das Sachbuch ein, wie Vertriebschefin Stephanie Daut den Händler*innen vermittelte. Sachbücher, so belegen es die Zahlen und Rückmeldungen aus dem Markt, erfreuen sich seit geraumer Zeit einer wachsenden Nachfrage. „In meinem Laden nehmen Sachbücher und Ratgeber inzwischen 25-30% des Angebotes ein“, bestätigte Joachim Becker, Inhaber der Buchhandlung Stojan in Ahrensburg.

Eingeladen hatte die Verbundgruppe außerdem Charly Neuhoff vom Schwesterunternehmen WSG Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft aus Bielefeld, der mit den Anwesenden in die Zukunft schipperte und in einem sachkundigen Vortrag in das komplexe Thema der Unternehmensnachfolge einführte. Im deutschen Mittelstand ist inzwischen jede/r Sechste auf der Suche nach einer Käufer*in, bei über der Hälfte verläuft der Nachfolgeprozess nicht wie gewünscht. Ein Hauptgrund: die Inhaber*innen können emotional häufig nicht loslassen und verhindern den eigenen Fortbestand des Unternehmens. Deshalb sei es wichtig, sich frühzeitig darüber klar zu werden, wann man den Prozess einleiten möchte und mit welchem konkreten Ziel. Eine solide Vorbereitung, inklusive der sachlichen Analyse des Status quo zur Wertermittlung, ist unabdingbar, bevor der Markt auf mögliche Interessenten geprüft wird. „Die Regionalbetreuer der Buchwert unterstützen die Verbundpartner im gesamten Prozess der Nachfolge“ erläutert Michael Rosch. „Dabei nutzen wir das Netzwerk aus mittlerweile 205 Partnern mit 318 Buchhandlungen und kooperieren ganz bewusst mit unserer Schwester WSG, zu deren Kerngeschäft Nachfolgelösungen gehören.“

„Das war wieder einmal ein toller informativer Sonntag von Buchwert“ bemerkte Gabriele Kaps von der Buchhandlung Jetzek in Kiel. Die Anwesenden gingen mit dem guten Gefühl nach Hause, die informatorische Basis und die passenden Partner an der Hand zu haben, damit die Unternehmensnachfolge gelingen kann. Das ist auch der Eindruck von Nanno Viëtor, Leiter der Buchhandlung Johannesstift in Berlin: „Der Sonntag war gut investiert mit Wissen, Austausch und guter Unterhaltung.“

Hier geht’s zum Bericht im Börsenblatt.