Fachinformation und Leidenschaft für Bücher: Regionaltreffen München | 21.06.2018

Fachinformation und Leidenschaft für Bücher: Buchwert veranstaltet erfolgreiches Regionaltreffen in München  zu den Themen „DSGVO“ und „VLB-TIX“

Am 17. Juni fand das Buchwert-Regionaltreffen Süd in München statt. In den historischen Räumlichkeiten des Piper Verlags ging es bei der Veranstaltung neben den beiden Themenschwerpunkten neue DSGVO und VLB-TIX vor allem um Austausch und Diskussion. Krönender Abschluss war der Vortrag von Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg über ihre verlegerische Tätigkeit und ihre Sicht auf das Buch und das Lesen in Zeiten des Käuferrückgangs.
Die von gut 20 Buchhändlerinnen und Buchhändlern besuchte Tagung begann mit einem hochinteressanten, sehr dichten Vortrag von RA Michael Vogelbacher zur DSGVO, die auch nach dem Inkrafttreten bei vielen Betroffenen Fragen aufwirft. Fachkundig ging Michael Vogelbacher bereits während des Vortrages auf diverse Rückfragen der Teilnehmer ein, was für den praktischen Nutzen der Teilnehmer sehr wertvoll war. Die sich anschließende Diskussion zeigte, dass sich erst im täglichen Einsatz immer wieder viele Fragen ergeben. Stefanie Bertram-Kempf von der Buchhandlung „Buch am Bach“ in Peiting brachte es auf den Punkt: „Der Vortrag zur DSGVO hat in der Kürze alle relevanten Aspekte auf den Punkt gebracht. Das war sehr gut und hat so bestimmt bei einigen Anwesenden wieder etwas den Dampf aus dem Thema genommen“.

Danach stellte Barbara Janßen, Buchwert-Regionalbetreuerin Süd-West das 2017 gestartete Logistikkonzept „Zentraler Wareneingang“ (ZWE) vor: gebündelte Bestell- und Remissionsabwicklung zu festen Konditionen. In Zusammenarbeit mit dem Logistiker KNV erhalten kleine und mittelständische Unternehmen einen gebündelten, verlagsübergreifenden Wareneingang und können somit alle Vorteile generieren, die große Filialunternehmen schon heute nutzen.

Unter dem Motto „Gutes tun und auch darüber reden“ präsentierte Christoph Liebau, Regionalbetreuer Süd-Ost, mit dem „Kommunikationspaket“ einen weiteren Leistungsbaustein der Buchwert. Das Paket unterstützt den Händler bei der Kommunikation all seiner Serviceleistungen in Richtung seiner Kunden – vom Webshop über Beratungs- und Bestellservice bis hin zu Buch-Abos, Veranstaltungen, kulantem Umtausch und Fahrradlieferservice. Und zwar auf allen Kommunikationskanälen, bei jedem Kundenkontakt. Dazu werden POS-Werbemittel wie bspw. eine Schaufensterbeklebung, eine Servicetafel, Plakate, Lesezeichen etc. nach Bedarf des Händlers individuell zusammengestellt und komplett über die Buchwert für die Händler erstellt. Ein Leitfaden zur Mitarbeiterschulung zu diesem Thema sowie die Online-Abbildung auf der Website runden das Paket ab.

Nach der Mittagspause, die zu Gesprächen und weiteren Diskussionen genutzt wurde, stand VLB-TIX auf der Agenda: Sonja Oberndorfer, Vertriebsleiterin VLB-TIX, Astrid Iffland, Vertriebsleiterin Piper und Lutz Nagler von Buch Kempter (Ottobrunn bei München) stellten VLB-TIX praxisnah und aus verschiedenen Blickwinkeln vor. Claudia Sommermann von der „Christothek“ aus Bayreuth resümierte: „Das VLB-TIX hat uns sehr überzeugt, obwohl ich eigentlich ein großer Fan der gedruckten Vorschauen bin“.

Nach so viel fachlichem Input hielt Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg ein flammendes Plädoyer für das Lesen und das Buch. Deutlich spürbar sprang der Funke ihrer Begeisterung auf alle über: Wir müssen brennen für das Lesen und das Buch und nicht ständig klagen über (Branchen-)Probleme, so die leidenschaftliche Botschaft. In der anschließenden Diskussion berichteten die Teilnehmer von erfolgreichen Best-Practice-Beispielen aus ihren Buchhandlungen, mit denen sie Leser in Zeiten des Käuferrückgangs begeistern.

Zum Abschluss zog Michael Rosch, Geschäftsführer der Buchwert, eine sehr positive Bilanz und bedankte sich bei allen Teilnehmern und dem Piper-Verlag: „Klasse, dass trotz Sommerwetter und Fußball-WM so viele unserer Mitglieder an einem Sonntag hier – in diesem wunderschönen Ambiente des Piper Verlages – zusammengekommen sind, um sich auszutauschen und gemeinsam an Branchen-Themen zu arbeiten. Ein tolles Beispiel für aktive Verbundarbeit,  denn Kooperation lebt vom Mitmachen.“

Hier geht’s zum Bericht in Langendorfs Dienst.